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Woher kommt die Kraft zur Veränderung?

Woher kommt die Kraft zur Veränderung?

Die Suche nach dem Glück ist eine der Kraftquellen für notwendigen Widerstand

Häufig denken wir, Glück bräuchte einen „großen Auftritt“, das heißt, viel Zeit, oder ein besonderes „Setting“, das einladend wirkt. Manchmal braucht es einfach nur unseren achtsamen Blick. Deshalb sei hier kurz von einem meiner Glücksmomente erzählt.

Ich sitze am Schreibtisch und arbeite, während draußen die Sonne scheint. Es zieht mich förmlich nach draußen, aber ich stehe unter Termindruck, schreibe also weiter. Als endlich Zeit ist für eine Pause, gehe ich raus. Bereits nach wenigen Metern schüttet es wie aus Eimern und ich werde tüchtig nass. Darüber könnte ich mich jetzt genauso tüchtig aufregen, doch ich habe keine Lust, mir meine wertvolle Pause noch mit Ärger zu versauen. Außerdem fällt mir auf, dass die Sonne während des Regens scheint und mir wird klar, dass ich nur auf die Gegenseite der Sonne gucken muss, um ihn zu finden: Den farbenprächtigsten Regenbogen, den ich seit langem gesehen hatte, und der majestätisch die Baumwipfel umschließt – um in wenigen Minuten wieder zu verschwinden. Auf dem Rückweg gibt es dann noch ein weiteres Geschenk der Natur, das sich erst durch lautstarkes Rufen ankündigt und sich kaum unterscheidet von dem Elektrospielzeug-Monstertruck, den ein Junge über den Waldboden rasen lässt. Wahrscheinlich sein persönlicher Glücksmoment. Ich wende wieder den Blick in den Himmel und sehe in schönsten Formationen fliegend unzählige Kraniche, die aus ihrem Winterquartier zurückkehren und die uns wissen lassen, dass der Frühling kommt. Wie jedes Jahr.
Als ich nach Hause komme, motzt mich mein Nachbar wegen irgendeiner Kleinigkeit an. Das macht er öfter, seit er in Rente ist. Die halbe Nachbarschaft hat er schon durch unsinnige Streitigkeiten gegen sich aufgebracht. Heute kann ich gar nicht anders: Ich deute gen Himmel und rufe ihm strahlend zu: „Ich habe Kraniche gesehen. Sie kommen zurück.“ Plötzlich hellt sich sein ganzes Gesicht auf, er nickt und lächelt mich warmherzig an. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass er das kann.

Glück ist also wirklich eine ganz unglaublich ansteckende und kraftvolle Sache. Gerade diese Kraft ist es, für die es sich lohnt, die Aufmerksamkeit auf Augenblicke des Glücks zu richten.

Ich habe von meiner Glückssuche erzählt, weil der Charakter von Glück der ist, sich zu vermehren, sobald man es teilt. Mit der Kraft, die dem Glück innewohnt verhält es sich ebenso. Wenn wir die Geschichten und Momente des Glücks mit anderen teilen, kann das viele Menschen stärken. Momente des Glücks kennt jeder, egal ob arm oder reich, rechts oder links, alt oder jung. Glück spricht uns als Mensch an und verbindet uns mit anderen in positiver Weise.

So betrachtet lässt sich sagen, dass die Suche nach Momenten des Glücks ein Beitrag zur Friedensarbeit sein kann.

Machen wir uns also auf die Suche nach diesen Juwelen, die manchmal sehr tief vergraben scheinen, und bringen ihr Funkeln ans Licht!

zuerst veröffentlicht bei:
https://www.rubikon.news/artikel/woher-kommt-die-kraft-zur-veranderung

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Es geht um unseren Frieden

Immer wieder lesen und hören wir von fürchterlichen Kriegen, die das Leben vieler Menschen zerstören. Diese Menschen verlassen die Kriegsgebiete und kommen zu uns als Flüchtlinge. Scheinbar plötzlich gibt es eine "Flüchtlingskrise" und "Krieg gegen Terror". Diesen Themen können wir uns kaum entziehen. Die Nachrichten und auch das Internet sind voll von solchen Geschichten. Nun lernen wir in unserem unmittelbaren Umfeld Menschen kennen, die uns ihre Geschichte erzählen.

Plötzlich rückt die Frage bedrängend an uns heran: Was hat das alles mit mir zu tun? Mit mir als Mensch? Was kann ich tun? Häufig macht sich da Resignation breit, man könne nichts machen. "Die Politik" oder "die Wirtschaft" werden diffus als übermächtig in einer Welt erlebt, in welcher der einzelne in seinem Handlungsspielraum eingeschränkt zu sein scheint.

Doch es gibt auch andere Geschichten zu erzählen. Geschichten von Solidarität. Geschichten, die voll sind von Mitgefühl und die getragen sind von Liebe. Es sind auch Geschichten, die zeigen wie der Mensch über sich hinauswachsen kann. Es sind Geschichten des Gelingens von Frieden.

Ich bin interessiert an diesen "Geschichten des Gelingens", wie der Sozialpsychologe Harald Welzer sagt. Das Entdecken und Erweitern meiner Handlungsspielräume ist dabei nicht nur wichtig, sondern kann auch Spaß machen und zu Glück und Lebensfreude führen.

Es wird sich zeigen, welche Geschichten es sind, die von Dauer sind, die von Krieg oder die von Frieden. Es liegt an und in jedem einzelnen von uns. Schreiben wir zusammen Geschichte! Eine Geschichte des Gelingens. Jeder in seiner individuellen Weise und doch gemeinsam.

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Mit Achtsamkeit in das Neue Jahr gehen

Ich wünsche allen ein glückliches und friedliches Neues Jahr!

Übergänge brauchen Zeit und Raum zum Reifen. Deshalb gebe ich an drei Abenden die Möglichkeit, den Übergang in das Neue Jahr zu gestalten. Silvester und Neujahr sind vorüber und das alte Jahr wurde verabschiedet. Es blieb dabei oft wenig Zeit zur Besinnung und Neu-Orientierung.

Zum Jahresbeginn nehmen wir uns die Zeit und gehen in die Stille. In der Stille kann sich das Neue zeigen und bemerkbar machen.

In Meditationen und sanften Körper- und Achtsamkeitsübungen gehen wir den Fragen nach:

Was war wichtig im alten Jahr und was darf jetzt losgelassen werden? Wohin möchte ich mich im neuen Jahr ausrichten? Kenne ich meine Ziele? Wie behalte ich meine Ziele auch im Laufe des Jahres im Blick? Welche meiner Potentiale kenne ich? Wie gelingt mir ein achtsamer Umgang mit meinen Ressourcen im Alltag? Wie höre ich auf meine innere Stimme? Gibt es Potential in mir, das ich noch gar nicht kenne?

 

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Wolfgang Effenberger: Trump´s Wahlsieg. Garant für den Weltfrieden?

Zum Thema Frieden wird von Experten viel veröffentlicht. So auch von dem Historiker Wolfgang Effenberger. Einige kennen ihn vielleicht von seinem Bestseller "Die Wiederkehr der Hasardeure", den er mit Willy Wimmer geschrieben hat.

Hier ist sein neuester Artikel:

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Meine Rezension des neuen Buches des Friedensforschers Daniele Ganser

Das im Oktober 2016 im Orell Füssli Verlag erschienene Buch „Illegale Kriege. Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren.“ von Daniele Ganser beantwortet viele Fragen, die sich dem friedensbewegten Menschen heutzutage stellen. Eine davon lautet: Warum werden illegal, also trotz weltweiten Kriegsverbotes durch die UNO, weltweit Kriege geführt? Am Beispiel von 13 Ländern wird aufgezeigt, wie die Wirksamkeit der UNO vor allem durch Einfluss der NATO-Länder untergraben wurde und wird. 

Für den Leser aus Deutschland ist das Buch ein "must read". Ganser beschreibt zum Beispiel, wie es 54 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges wieder zu deutscher Beteiligung an Kriegen kommen konnte. Besonders für die deutsche Friedensbewegung ist es wichtig zu wissen, warum und wie Deutschland sich an den Kriegen gegen Serbien 1999 beteiligt hat und gegen Afghanistan seit 2001 und gegen Syrien seit 2015 immer noch beteiligt.

Ganser versteht es, komplizierte Zusammenhänge auf den Punkt zu bringen. Das hat den Vorteil, dass sowohl der gut informierte wie auch der weniger informierte Leser ein solides und klar strukturiertes Wissens- und Argumentationsfundament zur Verfügung gestellt bekommt, zum Beispiel zum Thema Ukraine, Jemen und Syrien. Insofern kann das Buch ein Hand- und Arbeitsbuch für die Friedensbewegung sein.

Was Ganser ebenfalls auszeichnet, ist das ständige Herstellen von Bezügen. So macht er beispielsweise deutlich, dass wenn kritisch von „USA“ und „US-Imperium“ die Rede ist, damit eine machtvolle reiche Elite gemeint ist, die nur 1% der Gesamtbevölkerung Amerikas ausmacht, also 3 Millionen Menschen. Die restlichen 99% der Bevölkerung Amerikas sind wahrscheinlich überwiegend ehrlich, großzügig und friedlich.

Das ist auch ein Grund, weshalb es weiterhin „richtig und wichtig erscheint, das Gewaltverbot der UNO zu achten und zu stärken“. Denn die Ineffizienz der UNO liegt Ganser zufolge nicht in ihrem System begründet, sondern darin, dass gelogen wird. „Jede Reform der UNO, die das dominante Problem der Lügen nicht einbezieht, muss längerfristig scheitern.“

Medienkompetenz, Energiewende, aber auch persönliches Wachstum sind demnach wichtige Faktoren, die zu einer Veränderung führen können. Es lohnt sich also, weiter engagiert zu sein und nicht in Resignation zu verfallen. Denn nach wie vor gehört die UNO-Charta „zu den wertvollsten historischen Dokumenten“ des 21. Jahrhunderts und sie kann der Friedensbewegung als Orientierung dienen. 

Fazit: Ganser liefert mit seinem Buch Fakten und Argumente, welche die Friedensbewegung stärken können. Es ist ein wichtiges und wertvolles Buch.

(Bochum, 01.11.2016)

Daniele Ganser
Illegale Kriege
Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren
Eine Chronik von Kuba bis Syrien
Orell Füssli Verlag, Zürich 2016
374 Seiten
ISBN: 978-3-280-05631-8
 

ebenfalls veröffentlicht unter

https://www.danieleganser.ch

http://www.deanreed.de/AmericanRebel/jahr2016.html

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Großer Gesang - Ein Gedicht von Jens Wernicke

Schläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.

(Joseph Freiherr von Eichendorff)

Er hat recht:
Es schläft ein Lied in allen Dingen
schläft auch
in mir

Und unrecht doch zugleich, denn:
Es sind viele Lieder
und manche davon
habe ich niemals zuvor erhört

Erst war ich traurig
ob der Tatsache
dass von meinen 1.000 Teilen
etwa 600 fehlten
nach dem letzten Sturz

Inzwischen
ändert die Perspektive sich
denn Deine inneren Lieder
erzeugen in mir Resonanz
bringen Dinge zum Vorschein und Schwingen
von denen ich nicht einmal ahnte
dass sie als Schätze
in mir vergraben sind

Eine kleine Melodie
ist da bereits
mit neuem Puls
und viel wärmerem Takt als zuvor
kein Lied noch nicht, nein
erst recht kein großer Gesang

und dennoch
nein eben drum
will ich fortan
nur noch unter Singenden sein
denn meine Schätze finden
Gesang werden
das kann ich
nicht ohne Resonanz
vermag ich
nicht allein

(verwendet mit freundlicher Genehmigung von Jens Wernicke. Quelle: https://jensewernicke.wordpress.com/2012/12/09/grosser-gesang/)

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Es geht um unseren Frieden

Immer wieder lesen und hören wir von fürchterlichen Kriegen, die das Leben vieler Menschen zerstören. Diese Menschen verlassen die Kriegsgebiete und kommen zu uns als Flüchtlinge. Scheinbar plötzlich gibt es eine "Flüchtlingskrise" und "Krieg gegen Terror". Diesen Themen können wir uns kaum entziehen. Die Nachrichten und auch das Internet sind voll von solchen Geschichten. Nun lernen wir in unserem unmittelbaren Umfeld Menschen kennen, die uns ihre Geschichte erzählen.

Plötzlich rückt die Frage bedrängend an uns heran: Was hat das alles mit mir zu tun? Mit mir als Mensch? Was kann ich tun? Häufig macht sich da Resignation breit, man könne nichts machen. "Die Politik" oder "die Wirtschaft" werden diffus als übermächtig in einer Welt erlebt, in welcher der einzelne in seinem Handlungsspielraum eingeschränkt zu sein scheint.

Doch es gibt auch andere Geschichten zu erzählen. Geschichten von Solidarität. Geschichten, die voll sind von Mitgefühl und die getragen sind von Liebe. Es sind auch Geschichten, die zeigen wie der Mensch über sich hinauswachsen kann. Es sind Geschichten des Gelingens von Frieden.

Ich bin interessiert an diesen "Geschichten des Gelingens", wie der Sozialpsychologe Harald Welzer sagt. Das Entdecken und Erweitern meiner Handlungsspielräume ist dabei nicht nur wichtig, sondern kann auch Spaß machen und zu Glück und Lebensfreude führen.

Es wird sich zeigen, welche Geschichten es sind, die von Dauer sind, die von Krieg oder die von Frieden. Es liegt an und in jedem einzelnen von uns. Schreiben wir zusammen Geschichte! Eine Geschichte des Gelingens. Jeder in seiner individuellen Weise und doch gemeinsam.

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Streit und Konflikte lösen - borowita unterstützt Sie dabei

Konflikte lösen

Es gibt so viele Möglichkeiten sich zu streiten, wie es Menschen gibt. Es kann Konflikte mit den Nachbarn, den Lehrern in der Schule, den Eltern, dem Chef, dem Partner oder der Partnerin, Kollegen oder Freunden geben. Wenn wir mit jemandem in Streit geraten, beeinflusst das unser Wohlbefinden enorm und wir kommen in Stress, was wiederum bedeutet, dass wir viel Energie verbrauchen.

Da wir in der Regel viel lieber Harmonie möchten, gibt es glücklicherweise auch mehr Konfliktlösungen als es Menschen gibt.
Ich führe sie durch den Dschungel an Möglichkeiten, Konflikten positiv zu begegnen, sie zu lösen oder sogar zu nutzen und helfe Ihnen, Ihren eigenen Weg zu einer gesunden Streitkultur zu finden.

Das nächste Coaching-Seminar zum Thema "Streit und Zankerei. Was nun?" findet am 09.04.2016 bei mir in Bochum-Langendreer statt.

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Singen - Kursprogramm Borowita

Singen lernen

Das Potential der eigenen Stimme können Sie in den von Borowita angebotenen Kursen erforschen, denn eins steht fest: Singen kann jeder.

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Ein guter Start ins neue Jahr

Finden Sie in unseren Meditationsabenden die Gelegenheit sich in Ruhe auf das neue Jahr vorzubereiten, sich Zeit zu nehmen für Besinnung und Neu-Orientierung.

Termine: 10.01.2016, 24.01.2016, 14.02.2016

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