Aktuelles, Infos & Tipps 2017

Borowita-Promo-Clip auf youtube!

Ich war Ende September als Gast auf einer Friedenstagung "Pax - Erster Welfrieden" eingeladen und habe an deren Ende eine Podiumsdiskussion geleitet. Das wurde aufgezeichnet und ein kleiner Promo-Clip produziert, den ich heute freudig präsentiere.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Dirk Lukas-Larsen von visuart.tv bedanken, der nicht nur ein großartiger Eventtechniker, sondern auch ein feiner, wacher und bewusster Mensch ist. Er hat den clip gesponsort, der Sache wegen und dafür gebührt ihm wirklich mein Dank!


https://youtu.be/y6V_K_PrxiQ

 

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Woher kommt die Kraft zur Veränderung?

Woher kommt die Kraft zur Veränderung?

Die Suche nach dem Glück ist eine der Kraftquellen für notwendigen Widerstand

Häufig denken wir, Glück bräuchte einen „großen Auftritt“, das heißt, viel Zeit, oder ein besonderes „Setting“, das einladend wirkt. Manchmal braucht es einfach nur unseren achtsamen Blick. Deshalb sei hier kurz von einem meiner Glücksmomente erzählt.

Ich sitze am Schreibtisch und arbeite, während draußen die Sonne scheint. Es zieht mich förmlich nach draußen, aber ich stehe unter Termindruck, schreibe also weiter. Als endlich Zeit ist für eine Pause, gehe ich raus. Bereits nach wenigen Metern schüttet es wie aus Eimern und ich werde tüchtig nass. Darüber könnte ich mich jetzt genauso tüchtig aufregen, doch ich habe keine Lust, mir meine wertvolle Pause noch mit Ärger zu versauen. Außerdem fällt mir auf, dass die Sonne während des Regens scheint und mir wird klar, dass ich nur auf die Gegenseite der Sonne gucken muss, um ihn zu finden: Den farbenprächtigsten Regenbogen, den ich seit langem gesehen hatte, und der majestätisch die Baumwipfel umschließt – um in wenigen Minuten wieder zu verschwinden. Auf dem Rückweg gibt es dann noch ein weiteres Geschenk der Natur, das sich erst durch lautstarkes Rufen ankündigt und sich kaum unterscheidet von dem Elektrospielzeug-Monstertruck, den ein Junge über den Waldboden rasen lässt. Wahrscheinlich sein persönlicher Glücksmoment. Ich wende wieder den Blick in den Himmel und sehe in schönsten Formationen fliegend unzählige Kraniche, die aus ihrem Winterquartier zurückkehren und die uns wissen lassen, dass der Frühling kommt. Wie jedes Jahr.
Als ich nach Hause komme, motzt mich mein Nachbar wegen irgendeiner Kleinigkeit an. Das macht er öfter, seit er in Rente ist. Die halbe Nachbarschaft hat er schon durch unsinnige Streitigkeiten gegen sich aufgebracht. Heute kann ich gar nicht anders: Ich deute gen Himmel und rufe ihm strahlend zu: „Ich habe Kraniche gesehen. Sie kommen zurück.“ Plötzlich hellt sich sein ganzes Gesicht auf, er nickt und lächelt mich warmherzig an. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass er das kann.

Glück ist also wirklich eine ganz unglaublich ansteckende und kraftvolle Sache. Gerade diese Kraft ist es, für die es sich lohnt, die Aufmerksamkeit auf Augenblicke des Glücks zu richten.

Ich habe von meiner Glückssuche erzählt, weil der Charakter von Glück der ist, sich zu vermehren, sobald man es teilt. Mit der Kraft, die dem Glück innewohnt verhält es sich ebenso. Wenn wir die Geschichten und Momente des Glücks mit anderen teilen, kann das viele Menschen stärken. Momente des Glücks kennt jeder, egal ob arm oder reich, rechts oder links, alt oder jung. Glück spricht uns als Mensch an und verbindet uns mit anderen in positiver Weise.

So betrachtet lässt sich sagen, dass die Suche nach Momenten des Glücks ein Beitrag zur Friedensarbeit sein kann.

Machen wir uns also auf die Suche nach diesen Juwelen, die manchmal sehr tief vergraben scheinen, und bringen ihr Funkeln ans Licht!

zuerst veröffentlicht bei:
https://www.rubikon.news/artikel/woher-kommt-die-kraft-zur-veranderung

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Es geht um unseren Frieden

Immer wieder lesen und hören wir von fürchterlichen Kriegen, die das Leben vieler Menschen zerstören. Diese Menschen verlassen die Kriegsgebiete und kommen zu uns als Flüchtlinge. Scheinbar plötzlich gibt es eine "Flüchtlingskrise" und "Krieg gegen Terror". Diesen Themen können wir uns kaum entziehen. Die Nachrichten und auch das Internet sind voll von solchen Geschichten. Nun lernen wir in unserem unmittelbaren Umfeld Menschen kennen, die uns ihre Geschichte erzählen.

Plötzlich rückt die Frage bedrängend an uns heran: Was hat das alles mit mir zu tun? Mit mir als Mensch? Was kann ich tun? Häufig macht sich da Resignation breit, man könne nichts machen. "Die Politik" oder "die Wirtschaft" werden diffus als übermächtig in einer Welt erlebt, in welcher der einzelne in seinem Handlungsspielraum eingeschränkt zu sein scheint.

Doch es gibt auch andere Geschichten zu erzählen. Geschichten von Solidarität. Geschichten, die voll sind von Mitgefühl und die getragen sind von Liebe. Es sind auch Geschichten, die zeigen wie der Mensch über sich hinauswachsen kann. Es sind Geschichten des Gelingens von Frieden.

Ich bin interessiert an diesen "Geschichten des Gelingens", wie der Sozialpsychologe Harald Welzer sagt. Das Entdecken und Erweitern meiner Handlungsspielräume ist dabei nicht nur wichtig, sondern kann auch Spaß machen und zu Glück und Lebensfreude führen.

Es wird sich zeigen, welche Geschichten es sind, die von Dauer sind, die von Krieg oder die von Frieden. Es liegt an und in jedem einzelnen von uns. Schreiben wir zusammen Geschichte! Eine Geschichte des Gelingens. Jeder in seiner individuellen Weise und doch gemeinsam.

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Mit Achtsamkeit in das Neue Jahr gehen

Ich wünsche allen ein glückliches und friedliches Neues Jahr!

Übergänge brauchen Zeit und Raum zum Reifen. Deshalb gebe ich an drei Abenden die Möglichkeit, den Übergang in das Neue Jahr zu gestalten. Silvester und Neujahr sind vorüber und das alte Jahr wurde verabschiedet. Es blieb dabei oft wenig Zeit zur Besinnung und Neu-Orientierung.

Zum Jahresbeginn nehmen wir uns die Zeit und gehen in die Stille. In der Stille kann sich das Neue zeigen und bemerkbar machen.

In Meditationen und sanften Körper- und Achtsamkeitsübungen gehen wir den Fragen nach:

Was war wichtig im alten Jahr und was darf jetzt losgelassen werden? Wohin möchte ich mich im neuen Jahr ausrichten? Kenne ich meine Ziele? Wie behalte ich meine Ziele auch im Laufe des Jahres im Blick? Welche meiner Potentiale kenne ich? Wie gelingt mir ein achtsamer Umgang mit meinen Ressourcen im Alltag? Wie höre ich auf meine innere Stimme? Gibt es Potential in mir, das ich noch gar nicht kenne?

 

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