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Es geht um unseren Frieden

Immer wieder lesen und hören wir von fürchterlichen Kriegen, die das Leben vieler Menschen zerstören. Diese Menschen verlassen die Kriegsgebiete und kommen zu uns als Flüchtlinge. Scheinbar plötzlich gibt es eine "Flüchtlingskrise" und "Krieg gegen Terror". Diesen Themen können wir uns kaum entziehen. Die Nachrichten und auch das Internet sind voll von solchen Geschichten. Nun lernen wir in unserem unmittelbaren Umfeld Menschen kennen, die uns ihre Geschichte erzählen.

Plötzlich rückt die Frage bedrängend an uns heran: Was hat das alles mit mir zu tun? Mit mir als Mensch? Was kann ich tun? Häufig macht sich da Resignation breit, man könne nichts machen. "Die Politik" oder "die Wirtschaft" werden diffus als übermächtig in einer Welt erlebt, in welcher der einzelne in seinem Handlungsspielraum eingeschränkt zu sein scheint.

Doch es gibt auch andere Geschichten zu erzählen. Geschichten von Solidarität. Geschichten, die voll sind von Mitgefühl und die getragen sind von Liebe. Es sind auch Geschichten, die zeigen wie der Mensch über sich hinauswachsen kann. Es sind Geschichten des Gelingens von Frieden.

Ich bin interessiert an diesen "Geschichten des Gelingens", wie der Sozialpsychologe Harald Welzer sagt. Das Entdecken und Erweitern meiner Handlungsspielräume ist dabei nicht nur wichtig, sondern kann auch Spaß machen und zu Glück und Lebensfreude führen.

Es wird sich zeigen, welche Geschichten es sind, die von Dauer sind, die von Krieg oder die von Frieden. Es liegt an und in jedem einzelnen von uns. Schreiben wir zusammen Geschichte! Eine Geschichte des Gelingens. Jeder in seiner individuellen Weise und doch gemeinsam.

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